Akrobatikkurs laufender Einstieg möglich ab Januar 2018

Zielgruppe:  Jugendliche, Erwachsene

Leitung: Maike Moerschen, Akrobatin, Vertikaltuchartistin, Osteopathin

Wo: Neuhofstr. 16 a,  41063 Mönchengladbach, Freeflow Studio

Wann:   ab Januar 2018 jeweils wöchentlich Dienstag 20.00

Anmeldung02166-6771016      verein@freeflow-mg.de


Teilnahmegebühr: Spende

Gruppengröße:

bis zu 12 Teilnehmer

Material: geübt wird auf dem Fußboden in bequemer Kleidung mit nackten Füßen oder in Socken

Inhalt:

  1. -Figuren der Partnerakrobatik, d.h. meist zu zweit

  2. -Gemeinsames Aufwärmen und Kräftigung und Dehnen der Muskulatur

  3. -Handstand und Kopfstandübungen zum Gewinnen einer Körperspannung, die unbedingt zu erwerben ist

Beschreibung:

Man bezeichnet den unteren Partner, der den anderen mit Füßen oder Armen auf verschiedene Weise in die Höhe stemmt, als Basis und den oberen Partner, der in verschiedenen Positionen (waagerecht, senkrecht, auf der Seite liegend etc.) balanciert wird, als Flieger.

Zu Beginn liegt die Basis dabei meist mit dem Rücken am Boden und arbeitet vorwiegend mit den Beinen.

Je fortgeschrittener es wird, umso weiter wachsen die Figuren in die Höhe, d.h. die Basis arbeitet mehr  im Stehen und hebt den Flieger mit den Händen.

Ein Meilenstein der Partnerakrobatik ist die Hand- in- Hand- Position, d.h. der Flieger macht einen Handstand auf den Händen der Basis. Diese Figur ist schon recht anspruchsvoll, aber bis dahin gibt es 1001 Figuren, die mit etwas Übung  auch Anfängern gelingen und langsam aufeinander aufbauen.

Das Besondere an der Partnerakrobatik ist, dass jeder zum Einsatz kommt. Die etwas Schwereren werden als Basis gebraucht und leichte, beweglichere Menschen als Flieger. Es gibt also keine optimale Figur für Akrobatik, sondern jede Körpergröße und jedes Gewicht hat ihr eigenes Aufgabengebiet. Größere Kinder können mit kleineren arbeiten und auch Erwachsen mit Kindern.

Je größer der Gewichtsunterschied, umso einfacher gelingt eine Übung.

Fähigkeiten, die besonders geschult werden:

Balance:

Die Basis balanciert den Flieger, d.h. der Flieger, macht sich fest, gibt seinen Körper zum  Balancieren an die Basis ab. Dazu braucht man Vertrauen. Deswegen führe ich jede Übung so durch, dass auch, diejenigen, die oft als Basis arbeiten auch mal Flieger sein dürfen.

Zusammenarbeit:

Die Figuren gelingen nur, wenn beide Partner  zusammen arbeiten. Manchmal braucht es ein Auge von außen, um zu sehen, warum es nicht klappt.

Körpergefühl:

Die Wahrnehmung des eigenen Körpers, z.B. wenn man auf dem Kopf steht ist völlig neu. Man gewinnt ein neues Gefühl für den eigenen Körper, das oft als sehr beglückend wahrgenommen wird.

Präzises Arbeiten:

Der Teufel  liegt oft im Detail, z. B. kann der Winkel des Handgelenkes grundlegend sein, damit eine Figur gelingt. Oft kann durch eine kleine Verbesserung ein großer Fortschritt erzielt werden. Eine ruhige, geduldige, genaue Herangehensweise führt zum Erfolg und wird so geschult.

Häufiges Üben lässt diese Grundlagen jedoch irgendwann selbstverständlich werden.





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